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Filigrane Lösungen für innovative Ventile

Bei kniffligen Lösungen hilft das vereinte Knowhow innerhalb der Angst+Pfister-Gruppe: Material, Produktion, Design müssen dafür ineinandergreifen. Gepaart mit Berechnungskompetenzen entwickelte Angst+Pfister in enger Kooperation mit Buschjost eine anspruchsvolle Dichtungsmembrane für Kaffeemaschinenventile der nächsten Generation.

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Eine feine Gummi-Membrane mit filigraner Sonderform, die einiges aushalten muss: Die Dichtung ist kaum mehr als einen Zentimeter gross und muss endlose Dehnungen durch möglichst geringe Krafteinwirkung in anspruchsvoller Umgebung aushalten. Ein gefederter Metallanker drückt immer wieder auf die Membrane. Dampf, Heisswasser, Entkalkungs- und Reinigungsmedien wirken ebenso auf die Dichtung ein. «Nach einigen Optimierungen übertraf das Teil die Erwartungen von über einer Million Testzyklen», freut sich Angst+Pfister-Ingenieur Jan-Ole Rienhoff.

 

               

Für seine Kaffeemaschinenventile setzt Buschjost auf Angst+Pfister-Dichtungselemente (blau). Beim Formteil (oben) drückt der gefederte Metallanker in die filigrane Membrane.



Kompetenzen für herausfordernde Aufgaben

Die Dichtung mit einer gerillten Schaftgeometrie setzt das deutsche Unternehmen Buschjost in seinen Ventilen ein. Sie regulieren den Durchfluss in Kaffeemaschinen – Buschjost liefert die Ventile führenden und bekannten Herstellern. Gefragt war nun eine Dichtung für die nächste Generation von Kaffeemaschinenventilen. «Die Herausforderung war, dass die Membrane den hohen Beanspruchungen standhält», erinnert sich Jan-Ole Rienhoff. Vom Material und seinen Fähigkeiten war das Angst-Pfister-Team überzeugt. Die finale Geometrie und Produktion der speziellen kleinen Form war jedoch äusserst knifflig. Schlussendlich gelang es dank der Design-, Berechnungs- und Produktionskompetenzen im Angst+Pfister-Netzwerk – mit ausgeklügelter Abstimmung der Produktionsparameter.

Optimale Lösung für internationale Regularien

Buschjost bedient unter anderem Kunden in der Getränke- und Lebensmittelindustrie mit einer beeindruckenden Palette von Produkten. Sie alle helfen, höchste Effizienz, optimale Leistung und Energieersparnis zu erzielen. Dabei verspricht Buschjost auch, dass seine Komponenten alle notwendigen regionalen und internationalen Standards oder branchenspezifische Vorgaben erfüllen. «Das wird bei Buschjost grossgeschrieben. Ein typischer Fall für unsere Hochleistungselastomere der PERTEC-Familie», sagt Jan-Ole Rienhoff. Er wurde aufgrund einer Kundenempfehlung von Buschjost kontaktiert. «Wir stiegen dann sehr schnell ins Projekt ein.» Bei der Besprechung der Anforderungen konnte Angst+Pfister mit eigenem Knowhow über Regularien in der Getränke- und Lebensmittelindustrie zu Vereinfachungen beitragen. 


        




Vertrauen ins Material

«Die Materialwahl muss man von Anwendung zu Anwendung betrachten», so Jan Ole-Rienhoff. Der Teufel liege oft im Detail. Für die neuen Buschjost-Ventile schien PERTEC CIP/SIP FKM der optimale Kandidat. Damit konnte es rasch um Konstruktionsdetails und die Preisfindung gehen. Nach wenigen Monaten begannen die ersten Tests mit Musterbauteilen aus einem Prototypen-Werkzeug. Dank gründlicher Analysen und entsprechenden Optimierungen ist die Membrane inzwischen für die Serienproduktion freigegeben. 

«Aufgrund der guten Kommunikation und den kompetenten Lösungsvorschlägen von Angst+Pfister fassten wir rasch Vertrauen ins Können der Ingenieure. Wir schätzten auch, dass Angst+Pfister von der technischen Anfrage bis zur Serienreife alles aus einer Hand bieten kann», erzählt Jan Pampel, bei Buschjost zuständig für Projektdesign/Entwicklung. So beschäftigt sich das Team um Jan-Ole Rienhoff inzwischen bereits mit weiteren Anwendungsbereichen für die Dichtungen – auch für Non-Food-Märkte.

PERTEC CIP/SIP FKM

Das Hochleistungselastomer PERTEX CIP/SIP FKM entwickelte Angst+Pfister für Anwendungen, bei denen ein sehr hohes Hygieneniveau unabdingbar ist. Gleichzeitig ist es beständig gegen aggressive Reinigungsmedien und Chemikalien wie Salpetersäure oder Hypochlorit. Auch extreme Temperaturen und hohe Fettkonzentrationen sind ein Fall für PERTEX CIP/SIP FKM. «Gerade die Aggressivität von Kaffeeöl wird im Markt oft unterschätzt», sagt Angst+Pfister-Ingenieur Jan-Ole Rienhoff. Auch dafür eigne sich PERTEC CIP/SIP FKM. Schlussendlich überzeugt auch die gute Abriebresistenz. Das Material lässt sich für statische und dynamische Anwendungen einsetzen. Es entspricht allen gängigen Bestimmungen der Lebensmittel-, Pharma- und Medizinalindustrie. 

 

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veröffentlicht: 23.01.2023, 22:40:00