Menu

High-Performance-Dichtungslösungen für hochinnovative Dosierpumpen mit allen Zulassungen

Angst+Pfister ist stolz darauf, innovative Kunden zu beliefern und deren Anforderungen mit Lösungen gerecht zu werden, bei denen Standardprodukte aus dem Lager mit Spezialprodukten kombiniert werden. So haben die Angst+Pfister-Ingenieure für den Dosierpumpen-Pionier Dosatron O-Ringe der Reihe HITEC® sowie Spezialdichtungen verwendet, die alle die amerikanischen und europäischen Lebensmittelverordnungen erfüllen. Besonders vielversprechend ist die Entwicklung eines FKM aus eigenem Hause.

 

Kunden beziehen nicht nur Industriekomponenten von Angst+Pfister und verlassen sich dabei auf das technische Knowhow der Ingenieure. Mehr und mehr ist ihr Wissen rund um regulatorische Vorschriften von hohem Wert. «Wenn es darum geht, die Regulierungen verschiedener Märkte in einem Material zu kombinieren, kann die Produktion dieser Komponenten zu einer recht komplexen Herausforderung werden», erzählt Ludovic Morice, Product Application Engineer Sealing Technology bei Angst+Pfister in Frankreich.
 

Schritthalten mit hochinnovativen Kunden

Um seine hohe Qualität sicherzustellen, braucht das französische Unternehmen Dosatron solche Partner. Die Zusammenarbeit mit Angst+Pfister für den FKM begann 2013. Bei Dosatron nahe Bordeaux entwickeln und produzieren knapp hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hochpräzise Proportionaldosiertechnologie und vertreiben diese in rund hundert Länder rund um den Globus. Die stromlose Proportionaldosierpumpe von Dosatron gilt als revolutionär und gewann renommierte Innovationspreise. Die mechanische Pumpe dosiert beispielsweise Vitamine oder Medikamente für Fütterungs- und Trinksysteme für Tiere in der Landwirtschaft. Die Dosierpumpen benötigen keine Elektrizität, sondern nutzen den Durchfluss und den Druck, um ein Konzentrat zu dosieren und ins Wasser abzugeben. Die Dosis ist dabei stets proportional zum eintretenden Wasservolumen – unabhängig von Druckschwankungen oder der Wassermenge in den Leitungen. Das System hat enorme technische und wirtschaftliche Vorteile.
 

Die Dosierpumpen enthalten HITEC®-O-Ringe.
 

Mit Überblick im Regulierungs-Dschungel

Vor rund drei Jahren begann Dosatron, eine neue Generation von Dosierpumpen zu entwickeln – dabei waren die Ingenieure von Angst+Pfister von Beginn an mit im Boot. Die «Dosatron D25+» ist eine der ersten Dosierpumpen, die gleichzeitig sämtliche Regulierungsvorschriften der Food and Drug Administration (FDA) der Vereinigten Staaten und der Verordnung (EG) 1935/2004 der Europäischen Union erfüllt. Bei letzterer geht es darum, bei Kunststoff-Materialien die vereinheitlichte Verordnung EU 10/2011 einzuhalten. Was Elastomer-Materialien anbelangt, so ist die Situation komplizierter, da «es für Elastomere, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, keine vereinheitlichte Verordnung auf europäischer Ebene gibt, wodurch sich die Dinge komplexer gestalten», erklärt Ludovic Morice. «Denn die Verordnung besagt, dass EU-Mitgliedstaaten in diesem Fall nationale Vorschriften erlassen können und Frankreich verfüge über sehr strikte spezifische Verordnungen über Gummimaterialien, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen, in denen Tests zur globalen und spezifischen Migration vorgesehen sind. Der gemäss der französischen Verordnung maximal zulässige Migrationsgrenzwert einer Substanz ist fünfmal geringer als der des deutschen BfR.»

«Wir kennen diese Regulierungen und sind in der Lage, die mechanischen und chemischen Anforderungen in unseren Komponenten umzusetzen», fährt Ludovic Morice fort. Diese Kompetenzen schätzen international tätige Kunden wie Dosatron. Konkret ging es bei diesem Projekt um O-Ringe und um Formteile für diverse sowohl statische als auch dynamische Dichtungen einer Dosierpumpe. Diese Dichtungen müssen für ihre gesamte Lebensdauer aggressiven Chemikalien standhalten und spezifische mechanische Eigenschaften aufweisen – und gleichzeitig verschiedene Regulierungsvorschriften erfüllen. «Angst+Pfister ist es gelungen, sämtlichen Anforderungen aus diesem Pflichtenheft gerecht zu werden», erzählt Ludovic Morice nicht ohne Stolz.
 

Lösung: Kombination aus Standard- und Speziallösungen

Die Dosieranlage für Lebensmittel von Dosatron kombiniert eine Dichtungslösung, die aus HITEC®O-Ringen besteht, die den hohen Anforderungen aus den Verordnungen gerecht werden. Die verwendeten FKM-Dichtungen eignen sich gut für den Kontakt mit starken Chemikalien.

Angst+Pfister stellt für die Dosatron-Dosierpumpen nun mehrere Komponenten her. «Wir denken immer auch über unsere Produktgruppen hinweg», erklärt Ludovic Morice – so arbeitet Angst+Pfister nicht nur bezüglich Dichtungstechnik mit Dosatron zusammen, sondern auch in den Bereichen Fluid- und Kunststofftechnik.

 



 

Erfahren Sie mehr über die APSOseal® Dichtungstechnik



veröffentlicht: 07.09.2020, 15:03:00  von: Angst+Pfister Group