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Dampfkompetenz in der Praxis

Gemeinsame Entwicklung eines Hochleistungs-Dampfschlauchs mit Condair 

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick 

  • Co‑Engineering mit messbarem Mehrwert: Durch die enge Zusammenarbeit kombinierten Condair und Angst+Pfister Anwendungswissen, Materialkompetenz und Fertigungsexpertise, um einen Dampfschlauch zu entwickeln, der exakt auf die Anforderungen der Anwendung abgestimmt ist. 
     
  • Höhere Leistung bei wirtschaftlicher Effizienz: Der neu entwickelte Dampfschlauch bietet verbesserte Qualität, längere Lebensdauer, Trinkwasserkonformität sowie hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit und bleibt dabei wirtschaftlich konkurrenzfähig. 
     
  • Langjährige Partnerschaft als Innovationsmotor: Über 20 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglichen schnelle Abstimmung, proaktive Beratung und nachhaltige Lösungen, die Condairs Marktposition und Zuverlässigkeitsversprechen stärken. 


Wenn zwei Engineering‑Spezialisten zusammenarbeiten, entsteht Innovation. Seit mehr als zwei Jahrzehnten verbindet Condair und Angst+Pfister eine Partnerschaft, die auf Vertrauen, technischer Exzellenz und einem gemeinsamen Anspruch an Fortschritt basiert. Was als klassische Lieferantenbeziehung begann, hat sich zu einer echten Co‑Engineering‑Zusammenarbeit entwickelt, die beiden Unternehmen messbaren Mehrwert bietet. 

Die 1948 gegründete Condair Group mit Sitz in der Schweiz ist Weltmarktführer im Bereich Befeuchtung sowie ein führender Hersteller von Entfeuchtungs- und Verdunstungskühlsystemen. Als die Entwicklung eines neuen Dampfschlauchs anstand, entschied sich Condair bewusst für eine gemeinsame Entwicklung mit Angst+Pfister. Das Ergebnis ist eine Erfolgsgeschichte, getragen von zwei Teams mit tiefem Anwendungsverständnis, hoher Materialkompetenz und gegenseitigem Respekt. 

Weltmarktführer in Luftbefeuchtung

Die Condair Group AG mit Sitz in Pfäffikon ist der Weltmarktführer in Luftbefeuchtung und führender Hersteller von Systemen zur Entfeuchtung und Verdunstungskühlung. Das Unternehmen ist in Europa, Nordamerika und Asien tätig und bietet Klimalösungen für Branchen wie Gesundheitswesen, Elektronik, Rechenzentren und HVAC. 

Condairs Fokus auf wissenschaftlich fundierte Innovation und nachhaltige Raumklimalösungen macht das Unternehmen zu einem verlässlichen Partner in sicherheitskritischen Anwendungen und zu einem Treiber der globalen Befeuchtungstechnologie. 

 

Engineering-Partnerschaft in der Praxis 

Seit über 20 Jahren unterstützt Angst+Pfister Condair mit einem breiten Produktspektrum, darunter Dichtungslösungen, Schlauchsysteme und Verbindungskomponenten. Diese langjährige Zusammenarbeit gewährleistet Konsistenz, Zuverlässigkeit und technische Kontinuität über das gesamte Produktportfolio hinweg. Als Condair eine zentrale Dampfschlauch-Anwendung weiterentwickeln wollte, waren die Anforderungen klar definiert: hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit, ausgezeichnete Witterungsresistenz, Trinkwasserkonformität, lange Lebensdauer und wirtschaftliche Effizienz. 

Condairs Technikteams brachten umfassendes Anwendungswissen, Prüferfahrung und klare Leistungsziele ein. Angst+Pfister ergänzte dies durch Materialkompetenz, Designunterstützung und Fertigungs-Knowhow. So entstand ein gemeinsam entwickelter Dampfschlauch, der exakt auf Condairs Anforderungen zugeschnitten ist. 

Von der frühen Konzeptphase über die Validierung bis zur Industrialisierung war das Projekt von enger Zusammenarbeit und offenem Austausch geprägt. Diese kooperative Herangehensweise stellt eine zuverlässige Leistung im Feld sicher und stärkt Condairs Wettbewerbsposition nachhaltig. 

Die Experten hinter der Zusammenarbeit 

Um die Erfolgsgeschichte vollständig zu erzählen, sprachen wir mit zwei zentralen Ansprechpartnern bei Condair. Fabio De Conto aus dem strategischen Einkauf erläutert die kommerziellen und partnerschaftlichen Grundlagen der Zusammenarbeit, während Christoph Germann, Technical Product Manager für Resistive Steam, technische Einblicke in den Entwicklungsprozess gibt. 

Gemeinsam vermitteln sie ein vertieftes Verständnis dafür, wie die neue Dampfschlauchlösung entstanden ist und wie sie die langjährige Beziehung zwischen Condair und Angst+Pfister widerspiegelt. 

Innovation in Bewegung 

In Pfäffikon haben wir die Zusammenarbeit in einem Video festgehalten. Fabio De Conto und Christoph Germann berichten darin über den Entwicklungsprozess, die technischen Herausforderungen und den Mehrwert einer engen Entwicklungspartnerschaft. 

Das Video zeigt, wie gemeinsame Ingenieurarbeit, klare Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen zu besseren Lösungen führen. 

 


Interview mit Fabio De Conto 

Als Strategic Purchaser bei Condair spielt Fabio De Conto eine zentrale Rolle bei der Lieferantenauswahl und dem Aufbau langfristiger Partnerschaften, einschliesslich der engen Zusammenarbeit mit Angst+Pfister. Mit über neun Jahren Erfahrung bei Condair verfügt er über tiefgehende Einblicke in die Verbindung von strategischem Einkauf und technischer Koordination. 

Im Interview spricht er über die kommerziellen und partnerschaftlichen Aspekte des Dampfschlauch-Projekts und erklärt, warum Angst+Pfister für Condair weiterhin ein bevorzugter Entwicklungspartner ist: “Was uns überzeugt hat, war die Kombination aus hoher technischer Kompetenz, einem breiten Produktsortiment und der Fähigkeit, auch komplexe Anforderungen in enger Abstimmung umzusetzen.” 

Könnten Sie sich selbst und das Unternehmen kurz vorstellen? 
Mein Name ist Fabio De Conto, und ich bin seit über neun Jahren im strategischen Einkauf bei der Condair Group AG tätig. Condair verfügt über Produktionsstandorte in Europa, Nordamerika und China und ist ein global führendes Unternehmen im Bereich Befeuchtung, Entfeuchtung und Verdunstungskühlung. 



Welche Aufgaben übernehmen Sie bei Condair im Zusammenhang mit Angst+Pfister? 
Ich bin verantwortlich für die Lieferantenauswahl, insbesondere in den Bereichen Dichtungstechnik, Schläuche und Verbindungselemente. In diesem Kontext fungiere ich als direkter Ansprechpartner für die Zusammenarbeit mit Angst+Pfister – von der ersten Anfrage über die technische Abstimmung bis hin zur Serienfreigabe. 



Angst+Pfister beliefert Condair unter anderem mit Dampfschläuchen. Was war der Auslöser für die Suche nach einer neuen Dampfschlauchlösung? 
Wir standen vor der Herausforderung, unseren bestehenden Dampfschlauch aufgrund deutlicher Preissteigerungen bei den Unterlieferanten von Angst+Pfister zu überarbeiten. Gleichzeitig mussten die Anforderungen an Lebensdauer, Qualität sowie Temperatur- und Druckbeständigkeit unverändert hoch bleiben. Da wir Angst+Pfister seit vielen Jahren als zuverlässigen Partner kennen, der neben Standardkomponenten auch kundenspezifische Lösungen anbietet, haben wir gemeinsam eine neue Lösung für unsere Produkte entwickelt. 



Warum haben Sie sich für Angst+Pfister und nicht für andere Anbieter entschieden? 
Ausschlaggebend war die Kombination aus tiefgehender technischer Expertise, einem breiten Produktsortiment und der Fähigkeit, auch komplexe Anforderungen in enger Abstimmung umzusetzen. Besonders wertvoll waren zudem die proaktive Beratung sowie die schnelle Reaktionszeit auf unsere Anfragen. 



Gab es besondere Herausforderungen bei der Entwicklung der neuen Dampfschlauchlösung? 
Der neue Dampfschlauch musste die gleichen hohen Anforderungen erfüllen wie der bisherige. Da Condair weltweit tätig ist, stellte insbesondere der Preisfaktor eine grosse Herausforderung dar. Gemeinsam mit dem Entwicklungsteam von Angst+Pfister ist es gelungen, eine spezielle Lösung auf Basis von Hochleistungsmaterialien zu realisieren. 



Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit Angst+Pfister beschreiben? 
Wir arbeiten seit über 20 Jahren mit Angst+Pfister zusammen. Sie sind ein verlässlicher Partner, mit dem wir bereits in der Vergangenheit erfolgreich Projekte umgesetzt haben. Die langjährige Partnerschaft war stets geprägt von einer konstruktiven und effizienten Zusammenarbeit. Unsere Ansprechpartner reagierten jederzeit schnell und fachlich kompetent. 



Wie verlief die Umsetzung der neuen Dampfschlauchlösung? 
Die Umsetzung erfolgte sehr strukturiert und äusserst effizient. Bereits in der frühen Entwicklungsphase erhielten wir umfassende Beratung. Angst+Pfister unterstützte uns mit Mustern und technischen Simulationen, sodass wir frühzeitig Tests durchführen konnten. 



Welche Verbesserungen konnten Sie seit dem Einsatz der neuen Dampfschlauchlösung feststellen? 
Durch die Implementierung der neuen Komponenten konnten wir die gesamte Wertschöpfungskette abdecken und uns klar vom Wettbewerb differenzieren. 

Interview mit Christoph Germann 

Als Technical Product Manager für Resistive-Steam-Anwendungen ist Christoph Germann dafür verantwortlich, Kundenanforderungen in robuste, zukunftsfähige Produkte zu überführen. Als Schnittstelle zwischen Kunden und F&E stellt er sicher, dass Leistung, Zuverlässigkeit und Lebenszykluseffizienz kontinuierlich verbessert werden. 

Im Interview erläutert er die technischen Herausforderungen der Dampfschlauch-Entwicklung und betont die Bedeutung der engen Zusammenarbeit: „Besonders wertvoll ist unsere fast zwanzigjährige Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Dichtungen und Schläuchen für unsere Produkte.“ 

Könnten Sie sich vorstellen und Ihre Rolle bei der Condair Group erläutern? 
Mein Name ist Christoph Germann, und ich bin als Technical Product Manager für Resistive-Steam-Anwendungen bei Condair tätig. In dieser Funktion fungiere ich als zentrale Schnittstelle zwischen unseren Kunden und der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, um unsere Produkte kontinuierlich auf Basis realer Anforderungen und Rückmeldungen weiterzuentwickeln. 

Diese Position steht in engem Zusammenhang mit den Kernwerten von Condair. Wir begleiten unsere Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg – von der ersten Beratung und Planung bis hin zur laufenden Wartung. Unser Anspruch ist es, massgeschneiderte, wissenschaftlich fundierte Lösungen bereitzustellen, auf die sich unsere Kunden verlassen können. 


Wie würden Sie die Partnerschaft mit Angst+Pfister beschreiben? 
Besonders an unserer Beziehung zu Angst+Pfister ist die nahezu zwanzigjährige Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Dichtungen und Schläuchen für unsere Produkte. Diese langjährige Partnerschaft zeigt, wie wichtig uns stabile, langfristige Beziehungen zu Lieferanten sind, die unsere Werte teilen und gemeinsam nachhaltige Lösungen entwickeln möchten. Die Zusammenarbeit mit Angst+Pfister ermöglicht es uns, gebündelte Expertise zu nutzen und die Grenzen der Dampfanwendungstechnologie kontinuierlich weiterzuentwickeln. 


Vor welcher Herausforderung standen Sie, als Sie sich an Angst+Pfister wandten? 
Die zentrale Herausforderung bestand in der Degradation unserer Dampfschläuche nach längerer Einsatzdauer. Wir stellten fest, dass sich die Innenschicht der Schläuche mit der Zeit zersetzte, was zu Ablagerungen in den Tanks und technischen Komponenten unserer Geräte führte. Dies beeinträchtigte nicht nur die Produktleistung, sondern potenziell auch die Zuverlässigkeit, auf die sich unsere Kunden verlassen. 

Vor dem Hintergrund unseres Unternehmensziels, Energie- und Ressourceneffizienz über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg sicherzustellen, war ein frühzeitiger Austausch der Schläuche keine nachhaltige Lösung. Unser Ziel war es daher, eine neue Schlauchformulierung zu entwickeln, die eine deutlich höhere Qualität und Lebensdauer bietet und gleichzeitig wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleibt. Dafür benötigten wir einen Partner, der in der Lage ist, gemeinsam mit uns eine innovative Lösung zu erarbeiten, die sowohl unseren Leistungsanforderungen als auch unseren Umweltzielen entspricht. 


Gab es besondere Anforderungen, die erfüllt werden mussten? 
Condair verfolgt das Ziel, sich durch die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette von der Pre-Sales-Engineering-Phase bis hin zum umfassendsten Produkt- und Werkzeugportfolio am Markt klar vom Wettbewerb abzuheben. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an unsere Produkte. 

Unsere Dampfschläuche mussten trinkwasserkonform sein, sowohl für den Innen- als auch den Ausseneinsatz geeignet und auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. In Angst+Pfister haben wir einen Partner gefunden, der diese hohen Anforderungen versteht und bereit ist, gemeinsam mit uns die passende Lösung zu entwickeln. 


Wie gestaltete sich der Implementierungsprozess? 
Der Implementierungsprozess war geprägt von einer engen, iterativen Zusammenarbeit. Gemeinsam entwickelten und testeten wir mehrere vielversprechende Lösungsansätze, wobei beide Teams ihre jeweilige Expertise einbrachten. Es handelte sich nicht um eine klassische Lieferanten-Kunden-Beziehung, bei der Spezifikationen lediglich übergeben werden, sondern um eine echte Partnerschaft mit einem gemeinsamen Ziel. 


Können Sie messbare Ergebnisse nennen? 
Die Zusammenarbeit mit Angst+Pfister hat genau die Ergebnisse geliefert, die wir uns erhofft hatten. Gemeinsam entwickelten wir einen neuen Dampfschlauch, der im Vergleich zur bisherigen Lösung eine höhere Qualität aufweist und gleichzeitig wirtschaftlicher ist. 

Im vergangenen Jahr konnten wir die neueste Generation unserer Dampfschläuche erfolgreich am Markt einführen. Unsere Kunden profitieren nun von einem noch zuverlässigeren Betrieb ihrer Dampferzeuger. Die Beseitigung der zuvor aufgetretenen Zersetzungsprobleme führt zu weniger Wartungsaufwand und zu einer nachhaltig höheren Betriebssicherheit über die gesamte Lebensdauer hinweg. 


Wie hat diese Lösung Ihre Arbeit insgesamt verändert? 
Aus unserer Sicht hat diese Lösung unsere Fähigkeit gestärkt, unser Versprechen einzulösen, Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu begleiten. Wir können nun eine robustere und langlebigere Komponente anbieten, die unserem Anspruch an Energie- und Ressourceneffizienz gerecht wird und gleichzeitig unsere wettbewerbsfähige Marktposition unterstützt. 

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