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Perfekte Masse für unbändige Power 


Wenn Leistung zählt, darf es keine Kompromisse geben. Das weiss KTM, der führende Hersteller von Motocross-Motorrädern, genauso wie seine Partner. Angst+Pfister liefert seit Mitte 2017 eine Serie von Schrauben-dichtungen für Ventildeckel der neuen KTM-Modelle 450 SX-F aus.Deren Entwicklung lässt auch die Motorradherzen der Mitarbeiter von Angst+Pfister höherschlagen. 

Hohe Geschwindigkeit, enge Kurven und spektakuläre Sprünge – das ist die Welt des Motocross. Und hier – daran besteht kein Zweifel – geben die Offroader von KTM klar den Ton an. Für die Fahrer heisst dies Hochgenuss bei voller Konzentration. Und die Maschinen müssen einiges aushalten, wenn es mit dröhnenden Motoren durch unwegsames Gelände und schwierige schlammige oder staubige Parcours geht. Das absolut oberste Gebot ist dabei die Sicherheit des Fahrers, zu der natürlich ganz massgeblich ein sicheres Fahrzeug beiträgt. Letzteres kann nur durch Komponenten gewährleistet werden, die den extremen Konditionen trotzen können und die durch hohe Qualität eine hohe Lebensdauer garantieren. Die Langlebigkeit der Komponenten reduziert zudem die Kosten. Als langjähriger Partner von KTM liefert Angst+Pfister nun auch die Dichtungstechnik für die Schrauben auf den Ventildeckeln des neuen KTM-Modells 450 SX-F.
 



Trotz extremer Konditionen: Motocross-Fahrer müssen sich auf ihre Maschinen verlassen können.

 

Langjährige Partnerschaft auf Augenhöhe

Die Herstellung solcher Komponenten lassen natürlich auch die Mitarbeiter bei Angst+Pfister nicht kalt. «Da sind schon Emotionen mit im Spiel», merkt Andreas Gogl, General Manager von Angst+Pfister Österreich und CEE, mit einem fast kindlichen Leuchten in den Augen an. 
Angst+Pfister ist bereits seit einigen Jahren Partner von KTM. «Wir sind sehr stolz darauf, ein solches international etabliertes und hoch angesehenes Unternehmen mit einer derart starken Marke unseren Partner nennen zu können.», sagt Andreas Gogl. Er hebt deutlich hervor, dass die Zusammenarbeit stets hoch professionell verlaufe, was ganz und gar keine Selbstverständlichkeit sei. «Dazu gehört beispielsweise die frühe Planung und Koordination zwischen Technik, Einkauf, Qualität und uns als Lieferanten.»

 

Wenig Toleranz bei Form und Grösse

Bei den Schraubendichtungen ging es darum, den richtigen Gummi zu finden. «Einerseits muss dieser eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber Benzin und Reinigungsmitteln aufweisen», erklärt Andreas Gogl. «Andererseits muss er Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius aushalten.» Das schwierigste dabei sei aber gewesen, die Toleranzen betreffend Bauraum und Grösse der Komponente einzuhalten. Der Bauteil misst 19 Millimeter im Durchmesser und darf gerade mal 0.2 Millimeter davon abweichen. «Das ist bei Gummi nicht einfach, da es sich um organisches Material handelt.» Als Basis diente eine Standarddichtung aus dem Hause Angst+Pfister, die dann individuell an die Bedürfnisse von KTM angepasst wurde. Die Spezialisten von Angst+Pfister mussten dafür also etwas tüfteln. Essentiell dabei war, dass Angst+Pfister auf langjährige Engineering- und Produktionserfahrung zurückgreifen kann. 

 

Produktionstechnische Optimierungen

«Neu an diesem Produkt waren die Abmessungen», fährt Andreas Gogl fort. Die Wahl der Formgebung und des Materials geschah in enger Abstimmung mit dem Kunden. Angst+Pfister war dabei vor allem für die produktionstechnischen Optimierungen und Fragen zuständig: Wie kann die Dichtung gefertigt werden? Wie können dabei die Toleranzen eingehalten werden? Welches ist der richtige Werkstoff? Zuerst adaptierte Angst+Pfister eine Zeichnung, die seine Ingenieure von KTM bekommen hatten. Gemeinsam wurden dann die richtigen Abmessungen eruiert, um die Produktionskosten möglichst tief zu halten – die Dichtung sollte später in hoher Stückzahl gefertigt werden. «Das Volumen sollte so gering wie möglich sein, um Material zu sparen – gleichzeitig galt es, eine möglichst lange Lebensdauer zu garantieren», erinnert sich Andreas Gogl.

 

Wichtige Bemusterung

Angst+Pfister lieferte KTM zunächst ein erstes Musterbauteil. Bei den Tests kam der Kunde zu denselben Ergebnissen wie schon die Ingenieure von Angst+Pfister und war damit sehr zufrieden. «Die Bemusterung verlief sehr gut, ohne Extraschleifen. Es war sehr wichtig ganz sicher zu gehen, bevor wir mit der Serienproduktion beginnen», erklärt Andreas Gogl. 

 

«Die Bemusterung verlief sehr gut, ohne Extraschleifen. Es war sehr wichtig, ganz sicher zu gehen, bevor wir mit der Serienproduktion beginnen.»

Andreas Gogl, General Manager Austria + CEE, Angst+Pfister 

 

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veröffentlicht: 28.07.2020, 10:16:00  von: Angst+Pfister Group